Hallo,

sie sind neu in der Welt der Basare und Kinderflohmärkte und haben das bunte Treiben noch nicht miterlebt? Dann tauchen bestimmt ein paar Fragen rund um diese Veranstaltungen auf, die ich an dieser Stelle kurz erläutern möchte.

Allgemeine Tips und Informationen für Käufer

Bei einem sortierten Basar finden Sie die Ware nach Größen und Art der Artikel, mit einem Preisschild versehen auf entsprechenden Tischen. Wie bei allen Basaren ist das Gedränge hier entsprechend groß und leider ist aus dem wohlgeordneten Angebot oft in kürzester Zeit ein chaotischer Wühltisch geworden. Bringen Sie eine große Umhängetasche (Ikeabeutel) mit um die Hände frei zu haben und lassen Sie sich sperrige Artikel an der Kasse zurücklegen. Entscheiden Sie sich möglichst schnell für einen Artikel, später ist er vielleicht nicht mehr da. Gegen Ende eines sortierten Basars kann man aber noch so manches richtige Schnäppchen finden, da einige Teile wieder zurückgelegt werden. Mit seinen „Schätzen“ begibt man sich an eine der Kassenschlangen. Hier gibt es keinen Verhandlungsspielraum bei den Preisen, man kann aber bei größeren Artikeln seine Telefonnummer hinterlassen. Vielleicht hat man im nachhinein und nichtverkauftem Artikel noch Glück beim Verkäufer.

Bei einem Selbstverkäuferbasar ist zwar die Suche nach den passenden Größen etwas umständlicher, man hat aber die Möglichkeit noch bei den Preisen zu verhandeln. Außer dem üblichen Gedränge gibt es hier allerdings keine Wartezeiten an einer Kasse. Wichtig: Genügend Münzen und kleine Scheine mitbringen. Das Wechselgeld ist bei den Verkäufern rasch aufgebraucht.

Planen Sie für Ihren Basarbesuch die Papis, Großeltern oder Nachbarin zum Kinderhüten ein. Ein Ausflug mit ihnen ist bestimmt viel interessanter, als zwischen lauter großen Leuten hin und her geschubst zu werden. Denn es ist unheimlich eng in den Gängen und an den Tischen. Wenn es ohne die Familie nicht geht, steht bei vielen Basaren eine betreute Kinderecke oder eine Cafeteria zur Verfügung. Die Vielfalt an selbst gebackenen Kuchen ist dort oft riesig und für den Sonntagskaffee kann man sich noch eine Auswahl mit nach Hause nehmen.

Diebstahl lohnt sich nicht:
Die helfenden Hände, die gerade auf den sortierten Basaren versuchen für Ordnung zu sorgen, haben auch ein waches Auge auf das umliegende Geschehen. Einige Veranstalter bieten vorbereitete Plastikbeutel für Ihren Einkauf an. Es kommt unverständlicherweise leider immer wieder vor: Ganze Kinderwagen werden wie selbstverständlich aus der Halle geschoben, Kinder haben plötzlich andere Jacken an, volle Tüten werden aus Toilettenfenstern gereicht oder Artikel werden frech umetikettiert. Die Preise auf den Märkten liegen doch nun schon weit unter den Neupreisen und es könnte der Artikel Ihrer Nachbarin oder Freundin sein. Haben Sie am Ausgang deshalb bitte Verständnis für eventuelle Einkaufskontrollen.