Hallo,

sie sind neu in der Welt der Basare und Kinderflohmärkte und haben das bunte Treiben noch nicht miterlebt? Dann tauchen bestimmt ein paar Fragen rund um diese Veranstaltungen auf, die ich an dieser Stelle kurz erläutern möchte.

Allgemeine Tips und Informationen für Verkäufer

 Für einen sortierten Basar lässt man sich an den mitgeteilten Terminen eine Verkaufsnummer geben. Dies erfordert ein wenig Geduld gerade dann, wenn die Nummernvergabe auf ein bestimmtes Datum mit Uhrzeit beschränkt ist. Schließlich wollen hundert andere Interessierte ebenfalls durchkommen. Ich empfehle parallel wählen, an einem Ohr das Festnetz, am anderen das Mobiltelefon. Nicht aufgeben, wenn dauernd ein Besetztzeichen ertönt (ich hatte oft bei meinen eigenen Bemühungen und Nonstop-Nummer wählen erst nach 1 Std. Erfolg). Leider funktioniert der Telecomservice des Zurückrufens hier oftmals nicht. Notizblock und Stift bereithalten.


Bei einer Anmeldung per e-Mail geben Sie bitte immer Ihren Namen mit Anschrift und Telefonnummer an. Sie erhalten dann vom Veranstalter eine Bestätigung mit allen relevanten Informationen.Am Vortag der Veranstaltung gibt man seine Ware in einem mit seiner Nummer markierten Karton ab. Einige Veranstalter wünschen die Abgabe in Klappboxen, da diese platzsparender aufzubewahren sind. Ihre Ware wird von den Veranstaltern, bei der Kleidung nach Größe, bei Spielzeug nach Thema, etc. vorsortiert. Am Verkaufstag finden die Käufer die gewünschte Größe oder den gesuchten Artikel dann an den entsprechenden Tischen. Die Veranstalter notieren sich bei Verkauf die Verkaufsnummern und den Preis und rechnen anschließend mit dem Verkäufer ab. Hierbei wird eine Provision von 10-15 % vom Umsatz einbehalten. Geld und Restware erhält man am selben Tag bei Abholung.

Auszeichnen der Ware:

In der Regel sind bis zu 30 Teile Bekleidung der Jahreszeit entsprechend und 2-3 Paar gut erhaltene Schuhe erlaubt. Zusätzlich sonstiges Zubehör rund ums Kind, Kinderwagen, Betten, Laufställe, Roller, Fahrräder und 1 Kiste Spielzeug, Bücher, etc.. Die Ware wird mit Preisschildern (meistens Leukoplaststreifen) versehen, die Sie deutlich mit der Verkaufsnummer (am besten in rot und eingekreist), der Artikelbezeichnung, Größe und Preis beschriften (siehe Beispiel).

Bei einigen Basaren erhält man vorgefertigte Preis-Schilder die angenäht werden müssen. Mehrteiler doppelt auszeichnen und zusammennähen. Strümpfe oder Unterwäsche bündeln. Hierfür bieten sich auch Klarsichtbeutel an.

Wer möchte, kann sich diese, von mir vorgefertigte Etiketten hier downloaden!

Dazu im DinA4-Format auf Tonkarton ausdrucken, ausschneiden, den rechten Rand mit Klebefilm verstärken und mit dem Locher ein Loch stechen. Mit reißfestem Faden sichtbar am Kleidungsstück anbringen (Knopfloch, Gürtelschlaufe, etc.). Da einige Veranstalter auf der Auszeichnung mit Leukoplast (manchmal sogar angenäht) bestehen, bitte bei Anmeldung kurz nachfragen was gewünscht ist

Bei einem Selbstverkäuferbasar lässt man sich vom Veranstalter an den mitgeteilten Terminen eine Tischnummer geben, erscheint am Veranstaltungstag ca. 1 Std. vor Öffnung, beschickt seinen Verkaufsstand und verkauft ....selbst! Es kann sinnvoll sein, die Preise schon zu Hause festzulegen und die Ware mit kleinen Preisschildchen zu versehen. Verhandeln kann man dann immer noch und der Tischnachbar weiß bei kurzer Abwesenheit über die Artikel auch Bescheid.  Ebenfalls erleichtert ein Schild mit dem Hinweis auf vorhandene Größen vielen Kunden die Nachfrage. Die Tischgebühren liegen zwischen 5,00 + 12,00, eventuell kommt noch eine Kuchenspende (bitte selbstgebacken) dazu.Ganz wichtig: Genug Kleingeld zum wechseln mitbringen. Für beide Verkaufsarten gilt: Nur wirklich saubere und gepflegte Ware anbieten. Niemand kauft eine Hose mit defektem Reißverschluss oder einem Loch im Knie. Niemand ein unvollständiges Puzzle oder ein zerlesenes Buch. Gehen Sie bitte immer von der eigenen Frage aus, würde ich den Artikel in diesem Zustand und für diesen Preis auch noch kaufen. Nichts ist für den Käufer ärgerlicher, als Zuhause einen entsprechenden Mangel festzustellen.Nur wenige Veranstalter haben Stammverkäufer. Hier kommt man nur über eine Warteliste an eine Verkaufsnummer. Die behält man dann aber bis auf Wiederruf. Sonst kann jeder bei den Veranstaltungen verkaufen, bei denen die entsprechende Info der Nummern- bzw. Tischvergabe eingetragen ist. Professionelle Händler sind naturgemäß ausgeschlossen.

Welche Verkaufsart einem liegt, muss man für sich feststellen.